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Konzerte
Sinfoniekonzert SOB

Sinfoniekonzert SOB

Die Sinfoniekonzerte SOB sind die vom Sinfonieorchester Basel selber veranstalteten Konzerte. Sie tragen die Handschrift des Chefdirigenten und des künstlerischen Leiters. Zu Gast sind international renommierte Solisten, geleitet werden die Konzerte vom Chefdirigenten oder von spannenden Gastdirigenten. Bis zur Wiedereröffnung des Stadtcasinos Basel im September 2019 finden die Sinfoniekonzerte im Basler Münster, Theater Basel und Musical Theater Basel statt.

Sinfoniekonzert SOB

Bruckner+ Haas


Sinfonieorchester Basel
Mike Svoboda
, Posaune
Michał Nesterowicz, Leitung

Georg Friedrich Haas: Konzert für Posaune und Orchester (Kompositionsauftrag mit freundlicher Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstifung, Schweizer Erstaufführung)
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur, WAB 104, Romantische

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Sinfoniekonzert SOB

Sinfonieorchester Basel
Mike Svoboda
, Posaune
Michał Nesterowicz, Leitung

Georg Friedrich Haas: Konzert für Posaune und Orchester (Kompositionsauftrag mit freundlicher Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstifung, Schweizer Erstaufführung)
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur, WAB 104, Romantische

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Bruckner+ Haas


Sinfoniekonzert

Mittwoch, 18. April

19:30

18.30 Uhr Konzerteinführung in der Allgemeinen Lesegesellschaft

weitere Termine:
Donnerstag, 19. April

Georg Friedrich Haas, der sich von Wien aus international an Konzert- und Opernhäusern mit einer fragilen wie klangsinnlichen Musik etabliert hat, schrieb für den Solisten Mike Svoboda ein Posaunenkonzert. Svoboda und Haas begegneten sich erstmals in der Musik-Akademie Basel. Seitdem arbeiten sie immer wieder zusammen. Das Posaunenkonzert entstand allerdings in Eigenregie des Komponisten und hinterfragt den gewohnten Aufbau eines Solokonzerts. So übernimmt die Solo-Posaune zwar eine tragende Rolle, nach virtuosen Passagen sucht man jedoch vergebens. Einerseits fasziniert und inspiriert von Svobodas Spiel, ließ Haas außerdem die Erinnerung an einen der Auftraggeber, den verstorbenen Armin Köhler, in das Werk einfließen. Köhler war langjähriger Intendant
der Donaueschinger Musiktage und ebenfalls Posaunist.

Als die Romantische bezeichnete Anton Bruckner seine bis heute beliebteste Sinfonie. Untermalt von programmatischen Ausführungen wie ‹Gesang der Kohlmeise›, ‹Lied› oder ‹Jagd›, wurde die Vierte aber vor allem in ihrer vereinfachten Zweitfassung bekannt und beliebt. Diese brachte Bruckner zudem den lange verwehrten Erfolg als Sinfoniker ein. Die Fassungsvielfalt zieht sich bekanntermaßen wie ein roter Faden durch Bruckners Schaffen. Den Erstversuch stellte der Komponist bereits im Jahr 1874 in finanziellem Notstand fertig. Als zu sperrig und anspruchsvoll von den zeitgenössischen Orchestern abgelehnt, wurde die Ursprungsfassung erst rund hundert Jahre später in Linz uraufgeführt. Und bei einer Überarbeitung sollte es nicht bleiben, denn Bruckner fertigte 1881 noch eine Drittfassung an. 

Bruckner+ Haas


Sinfoniekonzert

Mittwoch, 18. April

19:30

18.30 Uhr Konzerteinführung in der Allgemeinen Lesegesellschaft

weitere Termine:
Donnerstag, 19. April