Kammermusik

Kammermusik am Picassoplatz


Schubert trifft Dvořák


So. 03. Mai 26
17 Uhr
Probezentrum Picassoplatz
Konzertende
ca. 18 Uhr
Tickets kaufen
CHF 40 erm. ab 10

Programm

17 Uhr
Konzertbeginn
Franz Schubert Quartettsatz c-Moll, D 703
Antonín Dvořák Streichquintett Nr.2 G-Dur, op.77
ca. 18 Uhr
Konzertende Konzertdauer ca. 1h 0min, keine Pause

Mitwirkende

Stefan Schramm

Violine

Valentina Jacomella Rösti

Violine

Olivier Carillier

Viola

Malcolm Kraege

Violoncello

Miguel Pliego García

Kontrabass

Diese Konzertreihe gibt den Musiker*innen des Sinfonieorchesters Basel Gelegenheit, sich in kammermusikalischen Formationen zu präsentieren und bietet Ihnen die exklusive Möglichkeit, mit unseren Musiker*innen ins Gespräch zu kommen. Erleben Sie aussergewöhnliche Programme im Probezentrum Picassoplatz.

Details verraten, was Antonín Dvořák mit seinem 2. Streichquintett beabsichtigte: ein Orchesterwerk mit den Mitteln eines Streichquintetts zu schreiben. So weicht die Besetzung mit Kontrabass ab vom Standard, wo eher ein zweites Cello oder eine zweite Viola zum klassischen Streichquartett hinzugefügt wird. Das vertiefte Bassfundament verleiht Dvořáks 2. Quintett orchestrale Dimensionen. Als Sinfoniker war Dvořák zwar noch nicht der Durchbruch gelungen, aber immerhin arbeitete er während der Komposition gleichzeitig an seiner 5. Sinfonie. Davon kündet ein vor der Drucklegung gestrichener 5. Satz, den Dvořák später als atmosphärisches Notturno für Streichorchester umarbeitete.

Franz Schuberts Quartettsatz ergänzt Dvořáks Quintett bestens. Der noch junge Komponist suchte sich damit in die Riege der grossen Kammermusiker einzureihen. Das stürmische c-Moll erzählt von dieser Absicht, auch wenn es Schubert hier noch nicht für ein ganzes Quartett gereicht hat.

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